electricgecko

Juni

In der zweitlängsten Nacht des Jahres türmt sich eine Cumuluswolke in der Ferne. Wir stehen auf dem Dach und betrachten ein lautloses Gewitter, das sich in ihrem Inneren abspielt. Nur seine Resonanz erhellt den Himmel. Die Welt sieht das nicht, sie ist anderswo beschäftigt. Amseln singen auf dem Baukran.

Der alpine Zustand: Wissen dass man nichts ist, wissen dass man hier ist und alles hat. Überhaupt wissen um Welt und Fels. Wissen um die Ewigkeit. Wissen wie’s geht. Was auch immer du willst: Es wird in die Form der Welt passen müssen. Du kannst dich gegen die Berge lehnen, und es wird nichts bewegen, ein Lehnen bleiben. Sprengstoff beschleunigt nur die Entropie, die sich am Rande der Täler bereits sammelt.

The philosophical issue with maximizing (or simply: optimizing) anything is that it implies economization. The foundation of economic thinking is rationalization, in the sense of making things countable and objectively comparable. It is assigning a value to every thing, and expecting this value to be universally acknowledged. This is invalid.

The value of things is entangled with perception, which in turn is entangled with culture, values and lived experience. To think economically is to think too simply. Therefore, approaching lifestyle decisions economically rather than idiosyncratically seems to be a way to get what society deems valuable at best – it is, however, unsuited to lead to interesting results or make you happy.