Februar am See
Der See gefüllt und aufgewühlt, arg dunkel, die Berge blau, als glaubten sie nicht, dass der Frühling bereits hier gewesen ist. Diese Klippe ist ein Haus, wo der Rest der Welt keines kennt. Der Nebel kommt hoch, vom Wasser her. Man kann sich hier vorstellen, wie alle weg wären. Die Treppen und Brunnen und kieselgepflasterten Straßen in Frieden gelassen, so dass zum ersten Mal seit dreitausend Jahren hier Platz ist, Luft verbleibt, Gelassenheit lebt. Alle Stege liegen einsam. Eine Katze und ich wechseln das Verfolgen ab. Dann warten wir, bis die Schläge der Glocke der Insel verhallen. Alle Städte sehen, alle Werke ohne ihre Macherinnen betrachten, Frieden finden.