To create architecture is to put in order. Put what in order? Function and objects.
Juli
Juni

Die Geschichte vom Web und dem gegenseitigen Zusehen, der stetigen Begeisterung über unfassbar richtige Perspektiven anderer, sie wurde zu häufig erzählt, um noch originell zu sein. Eine meiner Geschichten, dieser Sorte ist Ramon Haindl. Über die Tapes1 und die Ästhetik von We are Gosh war es ein kurzer Weg zu dem, was er in erster Linie macht: Fotografie. Seine Bilder verbinden einen harschen, matter-of-fact-Stil mit Nähe und Wärme. Es tut weh, und dann möchte man mehr.
Ramon hat heute sein Portfolio veröffentlicht. portfolio.ramonhaindl.com zeigt Kommerzielles, persönliche Fotografie und Editorial-Arbeiten. Alles davon ist unbedingt sehenswert, ebenso das assoziierte Journal. Aus letzterem stammt das Bild zu diesem Eintrag. Es wurde in Tell Mum Everything Is Okay N°3 veröffentlicht und gehört zu den spannendsten, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Bitte beachten.
Ich höre das düstere D’Arc-Tape immer noch. Seit zwei Jahren. Es wird nicht schlechter. ↩︎
Mai
Into Entropy
Februar

Das schöne Gefühl leerer Ausstellungsräume (bevor die Exponate geliefert werden); verstanden als Einrichtungsmaxime.
Januar
Make it a good one.
Dezember
009

Ich habe eine neue Tasche. Sie ist ein Geschenk, aus Shanghai. Genauer: von The Thing, und sie ist schön. Darin befanden sich Magazine, Ausstellungskataloge, Flyer und einige Hello-Kitty-Textmarker, so groß wie mein kleiner Finger.
In den Katalogen stehen gute Dinge, die in ihrem Tonfall, ihrem grimmigen Drang nach einem eigenen Ausdruck die Diskrepanz zwischen den Kontinenten sehr offenbar machen. Dass verstolperte Englisch mindert Aussage und Form um keinen Deut1. Im Gegenteil. Das Folgende muss man sich im Kontext von Sarahs Fotos vorstellen.
All, like revolution, communities, ceremonies, rules, customs and traditions have come to an end. Everything is floating in a self-breeding space. A kind of out, drift, instable selfhood is immersed in a void where there is no tragedy and no end. A large number of post-modern lifestyle creates a kind of bizzare emptiness. On the occasion, the craze to selfhood, self-narcissism and self-obsession and other various thoughts have appeared.
Vorwort, Katalog Scatted Times, Contemporary Art Exhibition. Die Ausstellung läuft noch bis Juli 2010 (wenn ich die Notation richtig deute), und zwar im Open Piazza, Shanghai Times Square, 99 Middle Huai Road, Shanghai.
So far. From now on.
November

Wiederum Gestaltung. Dieses Mal für die Ausstellung shifting positions im Museum Goch. Zu sehen sind interaktive Arbeiten von Franz Erhardt Walther und eine Perfomance des Duos Prinz Gholam. Ich durfte das Ausstellungsdesign beitragen. Neben einem typographischen Dings in Optima Extrablack (hier als Wandsticker im Museum Goch) habe ich Einladungen und Plakate entworfen. Eine große Freude and some nights well spent. Foto vom Kurator der Ausstellung, Christoph Platz.
