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Das Raunen der Stadt am Kanal. No sightlines, all sound, Wärme wie spät übergezogene Baumwolle in der Sommernacht, so ungewohnt auf den Armen. Alles Samt/Wildenbruchstrasse. (May 29-30th, 2017)

Dinner, April 18th 2018

Eine herausragende Mahlzeit im ernst in Berlin, deren Qualität und Bedeutung weniger mit der kunstvollen Zubereitung von Essen und mehr mit den beteiligten Personen, Produkten und Überzeugungen zu tun hat. Die klare Schönheit der Kompromisslosigkeit, noted for later reference.

Architectural volume sets me free. Something about the measured, decisive nature about the act of building seems to leave me in a calm state of mind. Event imagined architecture or music evoking vast spatial configurations affect me in this way. The oppresive void-weight of contained spaces frees my mind, as if its unfelt, but persistently imagined pressure is required to keep my thoughts together, to crystallize my brain and soul into a state of peaceful creativity. I wonder if this is a mere reminder of the only dream I can remember from my childhood: A gargantuan black ball of infinite mass and heaviness rolling or falling, ever coming close to destroy a small potted plant, but – to the best of my knowledge – never actually doing so. I remember the feeling of tremendous weight converging with total weightlessness. Complete stasis, black float.

The possibility to answer a direct question with the words „I do not know“ is a surreal, almost magical conversational option. There are many things I do not know, including about my own preconceptions and decisions. Stating this truth, however, seems like eluding a duty, seems like failing somebody dear. I rarely take the option, instead electing to come up with some mental scaffolding or a haphazardly constructed theory about my motivations. These may be well-intended. Sometimes, „I do not know why“ is the truth and the most elegant reply, especially when the question concerns an innately personal decision. (Listening to Mr. Sakamoto)

Mythology of Selves

Es war ein klares, kristallenes, nüchternes Jahr, eindeutig in den bleibenden Momenten wie in seinen Tiefpunkten. Nach 2016 war wenig zu träumen und viel zu realisieren. Wir wissen schmerzhaft genau, wo unsere Grenzen liegen. Wir kennen Techniken, um uns verlässlich für einen Moment daraus zu befreien. Diese Effizienz macht misstrauisch, und jeder Erfolg muss zu Skepsis führen. Darum müssen nach dem Interimsjahr 2017 nun neue Dinge und neue Konstellationen erfunden werden, auf die wir uns anwenden können.

Ich bin diesem Jahr dankbar für simple Momente ruhender Schönheit, die kein produktives Reißen erzeugten, sondern einfache Teilhabe an der Gegenwart. Das fiel mir nie leicht.

In Basel gibt es einen Fluss im Sonnenlicht und all den Beton, es gibt die Möglichkeit einer Insel und das gelbe Licht in der Nacht in Weimar. Es gibt den Regen in gläsernen Schluchten und immer noch Teppich in den Terminals des Changi Airport. Wieder Tate Modern, wo Tillmans 2017 formuliert. Es gibt die Möglichkeit, loszulassen, Kopf und Körper auf wundervolle Weise zu erledigen. Es gibt die dunklen Tropen (die Welt ist unglaublich). Wir dürfen den Besten zuhören. Es gibt ein Konzert der Einstürzenden Neubauten und das Bauhaus steht für uns noch. Nicht überall, aber überall hier gibt es ungebrochene, ewige Gemeinschaft, true Zeitgenossenschaft.

Everything one invents is true.

Tracks, die wichtig waren, kurz vor und kurz nach den definierenden Momenten des Jahres 2017.

Winter

Frühling

Sommer

Herbst

Winter

Sets sind idealerweise transportable Atmosphären für Momente in Transit oder im Flow. Das Tape ist nicht tot, und ich freue mich über Labels wie Oblast, die diesem Format gerecht werden. Weiterhin häufig gehört und bemerkenswert gefunden:

Sets

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